Bergisch Gladbach,  09.01.2019 

Satzung des FILM-VIDEO-CLUB (FVC)

Bergisch Gladbach e.V.

 

 

 

  1. Name, Sitz und Aufgabe des Vereins

 

1.1  Der Verein

1.1.1     heißt Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V., kurz FVC Bergisch Gladbach,

1.1.2     hat seinen Sitz in Bergisch Gladbach

1.1.3     ist Mitglied des BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.) als Dachorganisation,

1.1.4     ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen.

 

1.2          Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur im Bereich Video- und Amateurfilm. 

 

1.3  Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

Ø Vermittlung von Kenntnissen über die Herstellung und Gestaltung von Filmen und Videografien.

Ø Vermittlung von Kenntnissen über die Handhabung technischer Geräte zur Herstellung bzw. Wiedergabe von Filmen/Videografien.

Ø Gemeinschaftliches Herstellen von Filmen/Videografien innerhalb des Vereins.

Ø Vorführen und Diskutieren von Filmen/Videografien, die sich auf Wettbewerben qualifiziert haben.

Ø Organisation von Film-/Videoveranstaltungen mit dem Ziel, Amateurfilme einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Interesse für den Amateurfilm zu wecken.

Ø Zusammenarbeit mit Vereinen, Jugendgruppen und sonstigen Organisationen und Einbringen des Mediums Video in deren Vereinsarbeit.

Ø Beteiligung an Veranstaltungen der Erwachsenenbildung (z.B. VHS) auf dem Gebiet der Video-/Filmherstellung und Gestaltung.

Ø Organisation von bzw. Beteiligung an Wettbewerben des Bundes Deutscher Film-Autoren .(BDF.A), die der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Ø Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege mit den Organen des BDFA in NRW und bundesweit.

 

1.4       Der Zusammenschluss erfolgt ohne parteipolitische oder konfessionelle Bindung.

 

 

1.5       Mittel des Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V. dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden

 

1.6       Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V. fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  1. Wettbewerbe, Mitglieder

 

2.1 Die Mitglieder dürfen bei BDFA-offiziellen Wettbewerben Filme nur über den Verein einreichen.
Nichtmitglieder können entsprechend den jeweils gültigen Wettbewerbsbestimmungen des BDFA Wettbewerbsfilme über den Verein einreichen.

 

2.2 Ordentliches Mitglied des Vereins kann jeder werden, der das 18. Lebensjahr erreicht hat.

 

2.3 Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um den Amateurfilm und den Verein verdient gemacht haben. Sie werden durch die Jahreshauptversammlung mit mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder gewählt. Sie sind stimmberechtigt.

 

2.4 Als fördernde Mitglieder können auch juristische Personen dem Verein beitreten. Bei Abstimmungen sind fördernde Mitglieder nicht stimmberechtigt.

 

  1. Eintritt

 

3.1 Die Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand beantragt werden, der den Aufnahmeantrag auf dem nächsten Vereinsabend vorlegt und zur Entscheidung stellt. Über die Aufnahme entscheiden die auf dem Vereinsabend anwesenden Mitglieder mit qualifizierter Mehrheit.

 

3.2 Der Verein ist nicht verpflichtet, Ablehnungen zu begründen.

 

3.3 Die Mitgliedschaft setzt die Anerkennung der Satzung voraus.

 

3.4 Der Verein übernimmt keine Haftung für bei der Vereinsarbeit entstehende Schäden, Unfälle und Sachverluste.

 

 

  1. Ende der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:

 

4.1  bei Tod

 

4.2  durch Austritt, der nur nach vierteljährlicher Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung (Briefform) gegenüber dem Vorstand erfolgen kann. Vor dem Austritt sind alle Verpflichtungen dem Verein gegenüber zu erfüllen.

 

4.3 durch Ausschluss, der erfolgen kann wenn

4.3.1     ein Mitglied seinen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht nachkommt oder 

4.3.2     sich sich das Mitglied durch sein Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins der Mitgliedschaft als unwürdig erwiesen hat oder 

4.3.3     mit seinen Beiträgen mindestens 6 Monate im Rückstand ist.

 

4.4 Der Ausschluss eines Mitglieds kann nur durch Vorstandsbeschluss erfolgen. Das Mitglied muss angehört werden. Dem Ausgeschlossenen steht das Recht der Berufung an die Jahreshauptversammlung oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu.

 

4.5  Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Die Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

4.6  Der Ausgeschiedene hat seine Mitgliedskarte und sämtliche Gegenstände zurückzugeben, die dem Verein gehören und die sich noch in seinem Besitz befinden.

 

  1. Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  1. Vorstand des Vereins

 

6.1 Der Vorstand setzt sich zusammen aus

6.1.1     1. Vorsitzender

6.1.2     2. Vorsitzender

6.1.3     Kassenwart

 

6.2 Vorstand im Sinne des BGB ist der 1. Vorsitzende.

 

6.3 Der Vorstand vertritt die Belange des Vereins, verwaltet die Kasse, das Vereinsvermögen und führt die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung und der Mitgliederversammlung durch. Beschlüsse ohne finanzielle Deckung sind nichtig.

 

6.4 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Einladung zur Vorstandssitzung muss mindestens 8 Tage vorher erfolgen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Mitglieder gefasst. Die Beschlüsse sind schriftlich während der Sitzung niederzulegen und allen Vorstandsmitgliedern schriftlich mitzuteilen. Vorstandssitzungen sind innerhalb von 8 Tagen einzuberufen, wenn dies von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern beantragt wird.

 

6.5 Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Leitung des Geschäfts und die Vertretung des Vereins nach innen und außen. Er beruft und leitet die Vorstandssitzungen, die Haupt- und Mitgliederversammlungen.

 

6.6 Ist ein Vorstandsmitglied an der Ausübung seines Amtes länger als ein viertel Jahr verhindert, so wird der Vorstand durch kommissarische Besetzung dieses Amtes ergänzt. Eine Besetzung aus dem Vorstand heraus ist ausgeschlossen. Die kommissarische Besetzung gilt längstens bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.

 

 

 

  1. Mitgliederbeitrag und Stimmrecht

 

7.1 Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen monatlichen Mitgliederbeitrag, deren Höhe die Jahreshauptversammlung festsetzt. Der monatliche Mitgliederbeitrag setzt sich aus dem Vereinsbeitrag und einem an den BDFA abzuführenden Beitrag zusammen.

 

7.2 Die Aufnahmegebühr wird bei der Aufnahme fällig; die Beitragspflicht beginnt mit dem ersten Monat der Mitgliedschaft.

 

7.3 Die Mitgliederbeiträge werden als Jahresbeitrag vom Konto des Mitglieds am 01.01. eines jeden Jahres eingezogen.

 

7.4 Der Mitgliederbeitrag ist bis zum Ende des Kalenderjahres zu zahlen, auch dann, wenn ein Mitglied während des Kalenderjahres austritt.

 

7.5 Der Mitgliederbeitrag ist eine Bringschuld. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein laufend Änderungen der Kontoangaben, den Wechsel des Bankinstituts sowie Änderungen der persönlichen Anschrift und der E-Mail-Adresse mitzuteilen. Auf Antrag kann bei Bedürftigkeit (Jugendliche, Studenten, Erwerbslose etc.) die Aufnahmegebühr durch Mehrheitsbeschluss ausnahmsweise ganz oder teilweise erlassen werden. Das gleiche gilt für den Monatsbeitrag. 

 

7.6 Mitglieder, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungs- und Bearbeitungsaufwand des Vereins im Rahmen einer Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand festsetzt.

 

7.7 Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen und wird der Verein dadurch mit Bankgebühren (Rücklastschriften) belastet, sind diese Gebühren durch das Mitglied zu tragen.

 

7.8 Jedes Mitglied und Ehrenmitglied hat in der Hauptversammlung Sitz und Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. 

 

  1. Jahreshauptversammmlung

 

8.1 Die Jahreshauptversammlung soll innerhalb der ersten drei Monate des Kalenderjahres stattfinden.

 

8.2 Die Einladung ist spätestens 20 Tage und die Tagesordnung spätestens 6 Tage vorher durch Rundschreiben bekanntzugeben.

 

8.3 Anträge zur Jahreshauptversammlung sind spätestens bis 10 Tage vor dem Termin beim Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

 

8.4 Beschlüsse können nur über Punkte der vorgelegten Tagesordnung sowie über fristgerecht eingereichte Anträge gefasst werden. Auf der Jahreshauptversammlung sich ergebende Punkte können zum Beschluss vorgetragen werden, wenn sich die Versammlung durch Abstimmung mit Dreiviertelmehrheit für die Diskussion dieses Punktes entscheidet.

 

8.5 Die Jahreshauptversammlung nimmt die Jahresberichte, den Kassenbericht sowie den Bericht der beiden Kassenprüfer entgegen. Sie entlastet den Vorstand.

 

8.6 Die Wahlen der Vorstandsmitglieder erfolgen 3-jährlich. Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt jährlich, wobei einer wiedergewählt werden soll, nicht jedoch im dritten Jahr.

 

8.7 Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Auf Antrag ist die Abstimmung durch Stimmzettel durchzuführen.

 

8.8 Wahlen erfolgen per Akklamation oder – auf Antrag - durch Stimmzettel.

 

8.9 In den Vorstand kann in der Regel nur gewählt werden, wer mindestens 2 Jahre Mitglied ist. Ausnahmen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Versammlung.

 

8.10      Über die Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und einem vor Beginn der Versammlung zu wählenden Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: 

- Ort und Zeit der Versammlung, 

- die Person des Versammlungsleiters, 

- die Zahl der erschienen Mitglieder, 

- die Tagesordnung, 

- die einzelnen Abstimmungsergebnisse und 

- die Art der Abstimmung.

 

 

  1. Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

9.1 Der Vorsitzende muss bei Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist spätestens 8 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen. Die Mitgliederliste kann bei berechtigtem Interesse beim Vorsitzenden eingesehen werden.

 

9.2 Die o.g. Bestimmungen über die Jahreshauptversammlung gelten entsprechend.

 

 

  1. Satzungsänderungen

 

Beschlüsse über Satzungsänderungen sind nur auf der Jahreshauptversammlung oder einer gesondert hierfür einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung möglich und bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Der Text der Satzungsänderungen mitsamt dem Abstimmungsergebnis ist wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.

 

  1. Auflösung des Vereins

 

11.1      Der Verein wird aufgelöst durch Beschluss der Jahreshauptversammlung, an der mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein muss.

 

11.2      Ist in der Jahreshauptversammlung weniger als die Hälfte der Mitglieder zugegen, so wird frühestens nach Ablauf von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die endgültig Beschluss fasst. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von mindestens vier Fünftel der in der Versammlung anwesenden Mitglieder erfolgen.

 

 

 

 

 

  1. Inkrafttreten der Vereinssatzung

 

Diese Satzung tritt mit dem Tage ihrer Annahme entsprechend Punkt 8 und 10 in Kraft.

 

 

 

 

Bergisch Gladbach den 09.01.2019