Geschichte des Vereins

Unser Club wurde im November 1982 als AFC Bergisch Gladbach (Amateurfilmclub) gegründet, heute ist nur noch eines unserer Gründungsmitglieder aktiv dabei. Der Club zeigte von Beginn an Super-8 Filme auf hohem Niveau. Wir trafen uns anfangs im Restaurant „Flora“ in Paffrath, erster Vorsitzender war Ernst Günther Schmidt-Kleeberg. 1988 wurde Dr. Bernd Schultze-Willebrand Vorsitzender, von 1990 bis 1995 Karlheinz Manthey, seither wieder Dr. Schultze-Willebrand.

 

Etwa 1986 kamen bei uns die ersten Videofilmer auf, damals noch als „Exoten“ bestaunt. Die Kameras hatten Koffergröße, die von ihnen produzierte Bildqualität war schlecht. Die Entwicklung war aber nicht aufzuhalten. 1988 bei der „6. Bergischen Filmschau“ in der VHS zeigten wir erstmals Videofilme in Großprojektion, damals eine technische Sensation. Etwa um das Jahr 1993 herum wurde die letzte Super-8-Kamera weggelegt. Damit waren wir in Bergisch Gladbach schneller als andere!

 

Der anfängliche Video-Boom brachte dem Club, der sich bereits 1988 von AFC (Amateurfilmclub) in FVC (Film-Video-Club) umbenannt hatte, vor rund 15 Jahren eine hohe Mitgliederstärke von 30 aktiven Filmern. Ursache war der enorme Videoboom, das für die meisten unbekannte Medium, der Reiz, dem Fernsehen ähnliche Filme selbst machen zu können, und ein seinerzeit gutes wirtschaftliches Konsumklima.

 

Wenn wir auch heute rückläufige Mitgliederzahlen haben (und damit leider im allgemeinen Trend liegen), lässt sich das damit erklären, dass für viele der Reiz des neuen Mediums verflogen ist. Das Erstellen von Filmen ist viel schwerer als man denkt. Im Gegensatz zu früher, als das 8 mm-Heimkino etwas besonderes war und nur in Konkurrenz zum Diavortrag im Wohnzimmer stand, muss sich der selbstgedrehte Videofilm mit dem Fernsehen messen und zieht naturgemäß meist den kürzeren!

 

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